Ist der Begriff Freiheit eine hohle Nuss?

Ausschnitt des Buchdeckels

Ich habe gerade das neue Buch von Axel Schlote mit dem Titel Das Blendwerk von Freiheit, Wohlstand und Demokratie: Die heilige Triade des Egoismus begonnen zu lesen und möchte hieraus eine Passage bringen, die zeigt, wie wenig frei doch Mensch ist, wenn er seine vermeintliche Freiheit dazu nutzt, zu tun, was ihm angeblich so viel Spaß bereitet. Für Axel sieht das mit dem Überleben der Menschheit doch sehr düster aus, sieht er doch noch durch die alte Brille jener Apologeten der liberalen Wirtschaft und Staatsverfechter, die eben dieses Bildnis des schlechten Menschen als Rechtfertigung brauchen, um ihn mit passenden Gesetzen zu bändigen, ihn vor sich selbst zu schätzen. Er hat noch den Homo Oeconomicus im Auge, der aufgrund der intrinsischen Gier nach dem Leben allein auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist (übrigens sehr gut widerlegt von ‚Wild Dueck‘ in seinem Buch Abschied vom Homo Oeconomicus: Warum wir eine neue ökonomische Vernunft brauchen)

Was seinen Blick auf die Freiheit betrifft, so kommt er zumindest zu einem ähnlich Schluss wie es Frithjof Bergmann formuliert: Es gibt kaum Freiheit, da es überwiegend Abhängigkeiten gibt (siehe: Die Freiheit leben). Aber bevor ich schon wieder zu viel schwätze, lassen wir doch mal den Axel ran:


So gesehen hat seine Meinung, dass auch die Freiheit als Begriff nur eine hohle Nuss sei, eine Mogelpackung, ein gewisses Geschmäckle …

***

Ich möchte gerne noch Gerhards Ergänzung direkt anhängen:

“Ist der Begriff Freiheit ein hohle Nuss?”
Wenn ja,
dann nur für verdammt korrupte Typen…
für Würmer, die sich in Nüsse bohren
und sehr gierig deren Inhalt fressen.
Sie sagen sich “die andern” können
alle Gedanken an Freiheit vergessen,
und bedeutungslos, hohle, leeren Dinge
werden dann sehr bewußt
als angeblich gehaltvoll
an all diese “andern” verbreitet…
und sie werden gezielt verführt, belogen und verleitet…
All diesen armen Verführten,
Verlorenen und Verlassenen
wird permanent vorpalavert:
“Ein jeder muss ein Nußknacker sein!”
Man sollte sich nur notwendige Mühen machen…
und gelegentlich findet man dann
in irgend einer Nuss
noch geringe Überreste von sogenannten
“freiheitlichen Sachen!”
Das System, so wie besagt,
und so wie berechtigt beklagt
ist von Nutzen nur
für Menschen ohne Menschlichkeit,
für süchtige, berüchtigte Leute ohne Liebe,
ohen Moral, ohne guten Sinn und Geist,
für Ausbeuter, Unterdrücker,
frech und dreist,
für Gefühlslose ohne jegliche Feinfühligkeit,
mit hohlem Gehirn, mit kaltem Herz.
Ist “Freiheit” in der Tat nichts anders
als eine ausgehöhlte Nuß,
und alles diesbezügliche
parlementarische Hin und Her,
nichts als ein höllischer Zauber, ein Zirkus
mit viel sinnlosem, parteipolitischem
und eigennützig ideologischem Zinnober,
das gibt sehr zu bedenken,
und berechtigtes Verlangen
dieses allgegenwärtige, gehaltlose,
gestaltlose “System,”
zu sanieren, zu säubern, zu bereinigen…
Sonst gibt es nicht nur denVerdacht…
sondern einen öffentlichen,
spontanen, radikal revidierenden
Verdruß!

Gerhard A. Fürst
10.11.2017




Weiterlesen: http://ift.tt/2hyAWTM

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Tata und Thyssen-Krupp-Fusion: Der tadellose Herr Tata und der deutsche General.

Tata und Thyssen-Krupp-Fusion: Der tadellose Herr Tata und der deutsche General.

Tata und Thyssen-Krupp-Fusion: Der tadellose Herr Tata und der deutsche General.