Deutschland entdeckt die Freuden aus 1001 Nacht

Im gelobten Land: Königstöchter und Prinzen

Flirtkurse für fremde Männer aus exotischen Ländern, interkulturelle Treffs, bei denen blutjunge eingeborene Mädchen mit geheimnisvollen Bärtigen zusammengeführt werden und herzerwärmende Dokus im Kinderkanal, welche die Romanze zwischen einer abendländischen Königstochter – weiß wie Schnee – und einem Prinzen aus dem Morgenland im Weichzeichner in Millionen Kinderstuben und -seelen zaubern: Fürwahr, die Zivilgesellschaft tut eine Menge für Völkerverständigung, die Begegnung unterschiedlichster Kulturen und ganz nebenbei das Knüpfen zarter Bande.

Und auch dafür, dass nicht nur die hierzulande seltenen und noch seltener öffentlich in Erscheinung tretenden Mädchen aus 1001 Nacht wissen, wo es lang geht, sondern auch die einheimischen jungen Frauen Weltoffenheit hautnah erleben, wahre Orientierung finden und beizeiten lernen, wo sie hingehören. Hauptsache, so eine 15- oder 16-jährige überlegt es sich nicht eines Tages mal anders.

Für fremde Männer und junge deutsche Frauen erweist sich die Willkommenskultur also in der Tat wie ein Märchen. Eine Bereicherung, ganz wie versprochen und bisweilen sogar ungeahnt intensiv und emotional. Es braucht nur Empathie und ein wenig Toleranz!

Doch was ist mit den blassen einheimischen Jungs? Schließlich hat die grenzenlose Weltoffenheit der vergangenen Jahre diesem unserem Merkelland einen gewaltigen Überhang an Männern in einer Größenordnung von vielen hunderttausend allein in den jungen Jahrgängen beschert. Wo es so viel männliche Bereicherung gibt, werden weibliche Gegenstücke rar! Die Rivalität und Konkurrenz im Klassenzimmer und auf dem Schulhof dafür umso abenteuerlicher. Und als 15-jähriger Milchbubi mit nicht selten um etliche Jahre älteren Mitschülern aus aller Welt um die Gunst der Mitschülerinnen zu konkurrieren, soll auch nicht immer ein Vergnügen sein, wie man liest. Spätestens auf dem Pausenhof oder auf dem Heimweg kann das schon mal auf die Brille gehen. Wenns glimpflich ausgeht.

Im Paradies: Geschmeidige Schönheiten

Der gut gemeinte Versuch von Politik & Medien, schon vor Jahren mit Conchita Wurst auch die Traumwelten einheimischer Jünglinge zu bereichern, erwies sich bislang als nur von begrenztem Erfolg gekrönt. Was bieten sich für Alternativen?

Dass auch andere Mütter schöne Töchter haben, ist uns zumindest aus Erzählungen und Büchern, aus dem showbiz und natürlich aus dem Internet geläufig. Im wirklichen Leben bekommt man davon hierzulande bislang noch nicht allzu viel zu sehen. Wie es aussieht, hat offenbar niemand etwas zu Verschenken, der nach Deutschland kommt. Das mit dem Geben & Nehmen braucht eben Zeit. Aber wir arbeiten daran, nicht wahr? Bis es soweit ist mit dem jeden Tag unaufhaltsam näher rückende Paradies im Land, in dem wir schon heute gut und gerne leben, vorab mal ein Blick in die Glaskugel:

Wir wir sehen, besteht also keinerlei Grund, in Panik ausbrechen. In einem Land wie Deutschland, in dem sich die Große Schwester bekanntlich der Interessen und Bedürfnissen aller Bürger annimmt und wo man sich der Geschlechtergerechtigkeit Tag für Tag aufs Neue mit #metoo und anderen Initiativen kaum entziehen kann, sondern sie sogar ins Grundgesetz geschrieben hat, wird in den Fluchten der Hinterzimmer und den Tiefen der Räume und Kulissen sicherlich längst mit Hochdruck an Lösungen gearbeitet.

Wie die im Einzelnen aussehen werden, da hält man sich in Berlin und auch in Brüssel bislang noch bedeckt. Vorfreude ist eben die schönste Freude. Im Lande von Gleichberechtigung und Gleichheit ist vieles vorstellbar: Flirtkurse für junge Orientalinnen, interkulturelle Begegnungsstätten für einheimische Jungs mit geheimnisvollen fremdländischen Schönheiten ebenso wie der Import von hunderttausenden rassigen brasilianischen Samba- oder tibetanischen Tempeltänzerinnen. Ausreichend Not und Elend gibt es schließlich überall auf der Welt. Mann darf gespannt sein, was kommt! Dieses Land wird sich ändern. Und ich freu mich drauf!

Links:
Malvina, Diaa und die Liebe (KiKA)
Tod eines Mädchens (Schelm)
Flirten für Flüchtlinge (FAZ)
Altersprüfung nach Messerstichen auf 17-Jährige (Welt)

Bilder:
By Dan Lundberg [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons
oder: Jean-Léon Gérôme [Public domain], via Wikimedia Commons
oder: Giulio Rosati [Public domain], via Wikimedia Commons



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